Blick in die Diele 2004
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Heimatmuseum im Saal des Hexenbürgermeisterhauses, Foto: 1930
Diele, Foto: 1970
Blick in den Keller mit Foltergeräten aus der Zeit der Hexenverfolgung, Foto: 1970
Zimmer aus der Biedermeierzeit, Foto: 1970
Schlafzimmer, Foto: 1970

Vom Heimatmuseum zum Geschichts- museum: Mehr als 80 Jahre Museums- geschichte

Im Jahr 1926 wurde das Heimatmuseum der Stadt Lemgo im Hexenbürgermeisterhaus eingerichtet. In zwei Räumen wurden Exponate aus der städtischen Altertümersammlung gezeigt. Die Sammlung wurde im späten 19. Jahrhundert gegründet. Sie umfasste städtische und kirchliche "Altertümer", gegenständliche Zeugnisse der Kultur des Alten Handwerks, Werkzeug und Produkte aus verschiedenen Bereichen des städtischen Handwerks und Gewerbes, Architekturfragmente und Spolien sowie Objekte der Alltagskultur des späten 18. und 19. Jahrhunderts.

Im Jahre 1937 erfolgte eine wesentliche Erweiterung des Museums. Dabei wurde die Zweigeschossigkeit der Diele rekonstruiert. Die Diele wurde nach dem Vorbild einer Bauernhausdiele gestaltet. Im vorderen Bereich wurde der Gedenkraum für Engelbert Kaempfer eingerichtet. Im ehemaligen Vorratskeller entstand ein Ausstellungsraum zur Hexenverfolgung, der den Eindruck eines Folterkellers vermitteln sollte.

Im Jahre 1960 wurde die Scheune hinter dem Hexenbürgermeisterhaus abgerissen und ein moderner Anbau errichtet. Gleichzeitig erfolgte die Umgestaltung des Heimat- museums mit einer stärkeren Betonung der kultur- und stadtgeschichtlichen Themen. Mit der "Galerie des Lipperlandes" war das Hexenbürgermeisterhaus eines der ersten Heimatmuseen in Ostwestfalen-Lippe, das Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst präsentierte.