Inventar von 1598
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Zeichnung der Fassade, 1863
Zeichnung der Fassade, 1882
Außenansicht, um 1905
Außenansicht, um 1926
Innenansicht der Diele, 1937

Die Geschichte des Hexenbürgermeisterhauses

Zwischen 1565 und 1571 wurde das Haus von dem Kaufmann Hermann Kruwel und seiner Ehefrau Lisbeth Fürstenau erbaut. Es war eines der größten und repräsentativsten Bürgerhäuser, die im 16. Jahrhundert in Lemgo errichtet wurden.

Im 17. Jahrhundert war das Haus im Besitz des Bürgermeisters Hermann Cothmann (1629-1683). Auf ihn und sein Wirken in den Hexenprozessen geht der Name Hexenbürgermeisterhaus zurück.

Im 19. Jahrhundert ging das Haus in den Besitz von Handwerkerfamilien über. Um 1850 wurde es umgebaut. Es entstanden Wohnungen für mehrere Familien

Im Jahre 1911 wollte der letzte private Besitzer das Haus zu einem modernen Wohn- und Geschäftshaus umbauen lassen. Er drohte damit, die berühmte Fassade abtragen und verkaufen zu lassen. Um sie am Ort zu erhalten, erwarb die Stadt Lemgo das Haus: ein frühes Beispiel für den Denkmalschutz in Lippe.

Im Jahre 1926 wurde das Heimatmuseum im Hexenbürgermeisterhaus eröffnet. Im Jahre 1937 wurde das Museum erweitert. Dabei wurde im Keller eine Folterkammer eingerichtet, die es in dem privaten Bürgerhaus nie gegeben hat.

In den Jahren 1998 bis 2004 fand eine umfangreiche Instandsetzung statt. Im Jahre 2007 wurde die neue Dauerausstellung eröffnet.

Nun im Jahre 2013 wird die prunkvolle Fassade Ostfassade des Denkmals restauriert.