Skulptur im Garten, Aufnahme 2008
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Sonderausstellung vom 9. Juni bis 16. September 2018

#mehralsdagegen. Schüler(protest)bewgeungen 1968ff

Eröffnung: Freitag, 08. Juni 2018, 19 Uhr

 

 

#mehralsdagegen. Schüler(protest)bewegungen 1968ff

 

"1968" in der Provinz: Welche Rolle spielten Schülerinnen und Schüler in diesem Zusammenhang? Diese Frage steht im Zentrum der Ausstellung „#mehr als dagegen. Schüler(protest)bewegungen 1968ff“. Sie nimmt die Veränderungen der Schul- und Jugendkultur seit Mitte der 1960er-Jahre in den Blick.

 

1964/65 begann eine schulpolitische Auseinandersetzung, in der sich im Laufe der Zeit auch die Schülerinnen und Schüler als Betroffene immer lautstärker zu Wort meldeten. Sie forderten: mehr Demokratie an den Schulen, mehr Lehrpersonal, modernere Lehrinhalte und Vermittlungsformen, eine bessere Ausstattung der Gebäude und vieles mehr. Auch außerhalb der Schulen engagierten sich Schülerinnen und Schüler für Veränderungen: neue Musik- und Kleidungsstile, eigene Treffpunkte, gesellschaftliches und politisches Engagement.

 

Die Ausstellung verdeutlicht, wie gerade durch die Schülerbewegung die „Ideen von 1968“ auch in kleineren Städten angekommen sind. Anhand von Schülerzeitungen, Fotografien, Gegenständen der Alltagskultur und Interviews mit Zeitzeugen soll der Frage nach den Formen und Folgen des jugendlichen Auf- und Ausbruchs an Beispielen aus Westfalen und Lippe nachgegangen werden.

 

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Museums Hexenbürgermeisterhaus Lemgo und der Volkskundlichen Kommission für Westfalen, LWL, in Kooperation mit Studierenden des Masterstudiengangs Kulturanthropologie/Volkskunde am Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie der WWU Münster. Schülerinnen und Schüler der Karla-Raveh-Gesamtschule des Kreises Lippe in Lemgo setzen sich aus ihrer heutigen Sicht mit den Anliegen der Schülerbewegung 1968 auseinander. Das Ausstellungsprojekt wird gefördert durch Mittel der „Regionalen Kulturpolitik“ des Landes Nordrhein-Westfalen.